|
Die neue Schnittstelle der deutschen Kreditwirtschaft für |
|||||
|
Migration der Schnittstelle für GeldKarte-Zahlungen im Internet |
|||||
|
Abstract der Diplomarbeit Autor: Medi Samsami Datum: 6/2004 Note: sehr gut Gegenwärtig ist die erste realisierte Nutzungsmöglichkeit für Chipkarten der deutschen Kreditwirtschaft (ZKA-Chipkarten) am PC die Anwendung zum Bezahlen mit der GeldKarte im Internet. Der Zugriff auf die Chipkarte des Anwenders erfolgt dabei über eine anwendungsspezifisch definierte Schnittstelle und einen am PC angeschlossenen Chipkartenleser. PC und Internet stellen ein unsicheres Umfeld dar. Um trotzdem die Sicherheitsanforderungen des GeldKarte-Systems erfüllen zu können, wird ein spezieller Chipkartenleser mit Tastatur und Display, das sogenannte Kundenterminal (KT) eingesetzt. Die Chipkarte führt im Zusammenspiel mit dem KT die sicherheitskritischen Teile des Transaktionsablaufs aus. Der Bezahlvorgang wird über ein Applet abgewickelt. Das Applet greift für die Durchführung der Transaktion über ein API (Application Programming Interface), also eine definierte Schnittstelle, auf eine Terminalanwendung (TA) auf dem PC des Kunden zu. Die TA führt nicht sicherheitskritische Bestandteile eines Transaktionsablaufs aus und realisiert die Anbindung des KT. Die im KT implementierten Funktionen zur Durchführung des Bezahlvorganges werden logisch in einer sog. Kundenterminalanwendung (KTA) zusammengefasst. Neue Anwendungen Das Anwendungsspektrum der ZKA-Chipkarten wird zur Zeit bedeutend erweitert. Dies betrifft insbesondere im PC- bzw. Internetumfeld einsetzbare Anwendungen. Möglich sind neben GeldKarte-Zahlungen die Nutzung
Vor dem Hintergrund der geplanten Erweiterung des Nutzungsumfangs ist das eingangs beschriebene Schnittstellenkonzept zu überdenken. Neben der existierenden GeldKarte-Anwendung führt die Ergänzung neuer Terminalanwendungen (Bibliotheken) auf der Basis der bisherigen Architektur zu folgenden Problemen:
Das neue Schnittstellenkonzept Das neue Konzept sieht die Etablierung einer übergeordneten Schnittstellenschicht vor, über die Transaktionen aller Anwendungen abgewickelt werden. Diese Schicht wird wiederum in Form einer dynamischen Bibliothek realisiert und hat die Funktionsweise eines Wrapper-API (Ein Wrapper-API (von engl. wrapper = Hülle) stellt eine Schnittstellenschicht ohne eigene Verarbeitungsfunktionalität dar, die darunter liegende Schichten verwaltet und deren Verarbeitungsfunktionen aufrufenden Komponenten zur Verfügung stellt). Jede Transaktion wird also über dieselbe generische Schnittstelle abgewickelt. Die Verwendung dieses generischen Ansatzes erlaubt
Das neue Schnittstellenkonzept betrifft Anwendungen, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. Während die meisten neueren Anwendungen (z. B. Fahrschein, EMV) noch im Konzeptionsstadium sind, wird die Anwendung zum Bezahlen mit der GeldKarte im Internet bereits eingesetzt. Das Kundenterminalsystem und die PC-Anwendung müssen dementsprechend auf das neue Konzept migriert werden. Gegenstand der Diplomarbeit Im Rahmen dieses umfangreichen Gesamtvorhaben befasst sich die Diplomarbeit mit der Migration der Anwendung für GeldKarte-Bezahltransaktionen auf das neue Schnittstellenkonzept. Hauptgegenstand der Arbeit ist die technische Spezifikation dieser Schnittstelle nach dem neuen Konzept. Zusätzlich wird eine Strategie für die Migration von dem alten auf das neue Konzept entwickelt, da die Realisierung der PC-Anwendungen und der Komponenten des Kundenterminalsystems nicht unbedingt zeitgleich erfolgt: Es kann sein, dass beispielsweise neue TA bestimmter KT-Hersteller bereits auf dem Markt etabliert sind, einige Händler die neue Bezahlsoftware aber noch nicht in ihre Systeme integriert haben. Genauso gut ist es möglich, dass ein KT-Hersteller die neue Software erst spät oder gar nicht zur Verfügung stellt. Dabei sind sowohl die Kunden- als auch die Händlerinteressen zu berücksichtigen:
Das zum Download bereitgestellte Dokument ist ein Auszug aus der interdisziplinären Diplomarbeit mit dem oben genannten Titel. Die Arbeit wurde bei der Firma SRC Security Research & Consulting GmbH verfasst und am 1. Juni 2004 beim Fachbereich Angewandte Informatik der University of Applied Sciences Bonn/Rhein-Sieg eingereicht. Die Diplomarbeit befasst sich mit der neuen Schnittstelle der deutschen Kreditwirtschaft für chipkartengestützte Anwendungen am PC. Im Mittelpunkt steht die Migration der Schnittstelle für GeldKarte-Zahlungen im Internet auf das neue Schnittstellenkonzept.
Download des White Paper
Disclaimer Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, auch die der Übersetzung, des Nachdrucks und der Vervielfältigung des Gesamtwerks oder Teilen daraus, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf ohne schriftlichen Genehmigung des Autors in irgendeiner Form (Fotokopie, Mikrofilm oder einem anderen Verfahren), auch nicht für Zwecke der Unterrichtsgestaltung, reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden. Es wird keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Informationen übernommen, die auf dieser Website angeboten oder erreichbar gemacht werden. Jede Haftung für Schäden, uneingeschränkt Schäden aus entgangenem Gewinn, Betriebsunterbrechung, Verlust geschäftlicher Informationen aus finanziellem Verlust, die aus der Nutzung der Inhalte dieser Website entstehen sollten, gilt als ausgeschlossen, insoweit der Haftungsausschluss gesetzlich zulässig ist. In jedem Fall ist eine Haftung der Höhe nach auf vorhersehbare Schäden beschränkt. Es wird keine Haftung für Existenz und Inhalte von Hyperlinks auf fremde Websites übernommen. Es wird keine Haftung für unaufgefordert übersendete Materialien übernommen.
|
|||||